Dublin

Bei schönstem Wetter haben wir in der Früh das Hotel verlassen. Die Sonne lachte und bei angenehmen Temperaturen starteten wir in den letzten Tag unseres Irland-Urlaubs. Ein typischer Sightseeing Tag sollte es aber nicht werden… Schlösser, Museen, Kirchen und Monumente standen nicht auf der Tagesordnung. Jeder Mann hätte an dieser aussergewöhnlichen Tagesplanung seinen Spass.

Als erstes stand die “Viking Splash Tour” an. Eine Bus-Schiffstour im Amphibienfahrzeug quer durch Dublin. Der Busfahrer war mehr unser Entertainer als unser Fahrer. Alle Passagiere trugen Wikinger Helme und wir haben so ziemlich alle Passanten vom Bus aus mit furchteregendem Gebrüll erschreckt. Insofern Kinder und Frauen furchterregend sein können. Dies diente nicht nur zur eigenen Belustigung, sondern auch für die der “eingeschüchterten” Passanten :-).

Nach diesem ziemlich lustigen Start in den Tag brauchten wir zuerstmal eine solide “Unterlage”… denn wir hatten noch einiges vor… Totes Tier im Semmel… auch genannt Burger war ausgezeichnet dafür geeignet.

Auf unserer Reise haben wir regelmässig irischen Whiskey gekostet und verglichen. Nun wollten wir aber endlich wissen wie dieses “Feuerwasser” hergestellt wird. Was ist besser dafür geeignet als die alte “Jameson Distillery” im Herzen von Dublin. In der alten Fabrik wurde bis in die 70er Jahre der beliebte Jameson Whiskey gebrannt. Danach wurde die Brennerei öffentlich zugänglich gemacht. Die alten Räumlichkeiten, deren Maschinen und Kessel können besichtig werden.

Das Whiskeyerlebnis wird zum Schluss mit einer Gratis-Verkostung abgerundet. Hervorragender 12 Jahre alter Jameson entweder pur oder als Longdrink gemixt. Die Atmosphäre, Freundlichkeit und allgemeine Art und Weise der Führung war ganz nach unserem Geschmack.

Kulinarisch ging es weiter. Das nächste typisch irische Getränk nach dem Whiskey ist sicher das Guinness. So machten wir uns, natürlich zu Fuss, auf den Weg Richtung “Guinness Storehouse”. Hier wurden wir über den Lebenszyklus des Bieres geschult. Leider hat uns die kommerziallisierte, unübersichtliche und menschenüberlaufene Besichtigungstour nicht gefallen. Auch das im Eintrittspreis inbegriffene Guinness zum Abschluss konnte den Gesamteindruckt nicht verbessern.

Beim Storehouse empfiehlt es sich, im Voraus online zu Buchen, dadurch erhält man einen kleinen Rabatt und muss keine Wartezeit beim Einlass in Kauf nehmen.

Mit der angeheiterten Stimmung starteten wir unsere Pubtour. Traditionell für Touris, starteten wir in der “Temple Bar”. Weitere empfehlenswerte Zwischenstationen sind das “Porterhouse” oder das “Auld Dubliner”, die sich alle im Temple Bar Viertel befinden. Coole Live Musik gehört in Dublin in den Pubs dazu, wie der Whiskey und das Bier.

Autor: Leni

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