Irlandreise – Planung, Kosten, Route, Fazit

Diesen Blog haben wir ursprünglich nur für unsere Freunde und Familie geschrieben, um zu zeigen wo wir sind und was wir alles erleben. Nun denken wir, dass unser Blog evtl zukünftigen Irland Reisenden durchaus viele Informationen bietet. Darum haben wir die Einträge mit einigen Hinweisen ergänzt, um den Blog in einen tauglichen Reisebericht umfunktionieren zu können.

Planung:
Bereits einige Wochen vor unserer Rundreise haben wir mit der Planung begonnen. Was auf den ersten Blick nach wenig Aufwand aussieht, ist in Wirklichkeit einiges an Arbeit. Die Irlandreise war für uns beide die erste Rundreise dieser Art. Eigene Erfahrungswerte waren nicht vorhanden. So mussten wir vor allem bei der Zeit oftmals Pi mal Daumen kalkulieren. In einem ersten Schritt haben wir alle Highlights auf einer Karte markiert. Die Route ergab sich so mehr oder weniger automatisch. Die einzelnen Sehenswürdigkeiten priorisierten wir vorgängig. So hatten wir jederzeit die Möglichkeit, bei einem zeitlichen Engpass die eine oder andere niedrig priorisierte Sehenswürdigkeit auszulassen. Umgekehrt konnten wir spontan eine weitere einzubauen, insofern genug Zeit übrig war. Irland hat dermassen schöne Orte zu bieten, dass es in 14 Tagen so oder so nicht möglich ist alles anzuschauen und wir wollten so fliexibel wie möglich sein, um kurzfristig Spontanbesuche machen zu können.

Trotz Recherche im Internet und durchstöbern von diversen Reiseführern, haben wir für uns keine passende Rundreise für 14 Tage rund um die Insel, inkl. Nordirland, gefunden. Zu Beginn waren wir also nicht sicher, ob 14 Tage für eine komplette Umrundung der Insel ausreichen. Viele Informationen konnten wir von der Seite irish-net.de verwenden.

Kosten:
Zu den Übernachtungen gibt es folgendes zu sagen, preislich ist hier alles möglich. Wir hatten von einer Nacht in einem “Low-cost-Hostel” bis zum 4 Sterne Hotel alles dabei, dennoch haben wir zu 99% in einem B&B genächtigt. Und diese Nächtigungsart für empfehlenswert empfunden. Mit der günstigsten Nacht mit 36,- € und das teuerste für 169,- € (p/Nacht) kamen wir auf einen Durchschnittspreis von 40,- € pro Person für eine Nacht.

Hier eine kleine Kostenauflistung für zukünftige Irlandurlauber (pro Person für 15 Tage):

  • Eintritte für Sehenswürdigkeiten 170,- € (Studentenpreise)
  • Übernachtungen: 600,- €
  • Mietauto: 300,- €
  • Diesel: 130,- €
  • Flug: 400,- €

Total: 1.600,- €

Route:
Zur Routenlänge gibt es folgendes zu erwähnen, wir haben in 12 Tagen eine Gesamtstrecke von ca. 2.800km zurück gelegt. Pro Tag ist eine Strecke von ca. 300km als Maximum empfehlenswert. Im Nachhinein, wären drei Tage mehr sicher wesentlich angenehmer gewesen um diese Strecke zurück zu legen. Zwischendruch “autofreie Tage” würden die Reise etwas auflockern.

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Übers Wetter können wir nur Positives erzählen, wir hatten den “Petrus” ganz und gar auf unserer Seite. Eine Sehenswürdigkeit im Regen sonst immer warmes irisches Sommerwetter. Dennoch haben wir vor Ort gelernt, dass das Wetter in Irland schneller wechselt als der Rubel seinen Besitzer. Es ist sehr wichtig IMMER Regenjacke und/oder Schirm dabei zu haben auch eine winddichte Jacke ist ein empfehlenswertes Kleidungsstück.

Land & Leute:
Zu Land und Leute gibt es NUR Positives zu sagen. Zum Land möchten wir hier im Fazit gar nicht mehr viel sagen, denn die Bilder sprechen für sich und ein einfaches “wundervoll und traumhaft” sagt sicher alles. Die Leute sind extrem freundlich, hilfsbereit und neugierig, sie interessieren sich sehr für die Herkunft und Reiseroute der Touris. An dieser Stelle sagen wir ein “DANKE” für den ein oder anderen Tipp den wir vor Ort erhalten haben.

Highlights:
Unsere persönlichen Highlights waren:

  • Aran Island
  • Ring of Beara
  • Downpatrickshead

Sprache:
Mit einfachem Schulenglisch kommt man trotz dem irischen Dialekt sehr gut durch das Land. Die Einheimischen bemühen sich sehr, verständlich mit den Touristen zu reden. Gällische Ausdrücke müssen also nicht gepaukt werden ;). Dennoch erleichtern fortgeschrittene Englischkenntnisse die Kommunikation erheblich.

Küche:
Gegen allen Vorurteilen möchten wir festhalten, dass wir auch sehr gut gegessen haben. Natürlich kann man “Pubfood” nicht mit “Haute cuisine” vergleichen aber dies war auch nie unser Anspruch für diese Reise. In “normalen” Restaurants sind die Preise für den Euroraum “relativ” hoch. Eine Vorspeise liegt zwischen 5,- bis 9,- € und ein Hauptgang zwischen 12,- bis 25,-€.

Galway und Dublin sind wahre Nightlife Hochburgen. Feucht-Fröhliche Pubnächte sind vorprogrammiert. Urige Pubs, super Bier, deliziöser Whiskey und richtig geile Live-Musik!

Fazit:

Irland ist traumhaft schön, die Leute sind sehr freundlich, das Wetter sehr wechselhaft und die Pubs sind mega cool. Das Land bietet für Jedermann viel Sehenswertes und wir können es jedem weiterempfehlen. Egal ob Naturbursche, Shopping Queen, Badenixe, Wanderer, Stammtischsitzer, Tanzbeinschwinger oder Hobbyfotograf. Wir kommen bestimmt wieder!

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