Hongkong – Die Stadt der Gegensätze

Nach insgesamt drei Tagen Hongkong gibts einiges zu berichten. Die Weltstadt im Südosten Chinas hat zwei Gesichter. Noch immer ist sie geprägt von der 150-jährigen Herrschaft der Briten. Auf der anderen Seite findet man auch hier die traditionelle chinesische Kultur. Hongkong ist eine von zwei Sonderverwaltungszonen Chinas.
Für die Touristen zeigt sich das vor allem beim mehrwersteuerfreien Shopping! Der Kontrast dabei ist riesig. Louis Vuitton Originale wie an der 5th Avenue, neben den Marktständen mit tausenden Kopien.
MarktShoppingLouis Vuitton & TiffanySpeisekarteDie kulinarische Vielfalt ist gewaltig. Hongkong hat eine der höchsten McDonalds Dichten der Welt. Beinahe an jeder Ecke findet man ein grosses, gelbes M. Wir haben uns jedoch auf die einheimischen Gerichte konzentriert. Restaurants haben wir eigentlich aussen vor gelassen. Sobald wir irgendwo am Strassenrand eine Garküche nur mit chinesische Gäste gesehen haben und die Karte nur auf chinesisch geschrieben war, fühlten wir uns wohl. Auch wenn wir nicht immer genau wussten was alles auf dem Teller war… :-) Zumindest die Ente konnten wir mit eindeutigen Gesten und Lauten bestellen. Welche dann auch super Lecker war!

Muscheln in der Temple StreetEnteDim SumAbends spielt das Leben am Festland in der Temple Street. Hier bieten hunderte Händler ihre „Original made in China“- Ware an. Hier ist der Handel auch noch wie man sich das vorstellt. Handeln ist unbedingt notwendig, sonst wird man als Touri schneller abgezockt wie einem lieb ist.

Marktstand - Temple StreetJeden Abend um 20 Uhr findet die „Symphonie of Light“ – Show statt. Diese kann man vom Festland aus bewundern. Dabei wird die komplette Skyline von Hongkong Island in eine Lichtershow verwandelt. Die Skyline wirkt zum greifen nahe, denn die Insel befindet sich nur wenige Kilometer entfernt.

Skyline - Hongkong IslandSkyline - Hongkong IslandSkyline - Hongkong Island

Alt trifft NeuZur ehemaligen britischen Kolonie Hongkong Island gelangt man am besten und günstigsten mit der Star Ferry von Pier 7. Die seit 1888 betriebene Fähre gehört zur Kultur Hongkongs einfach dazu. Auf der Insel machten wir eine klassische Hop-On, Hop-Off Tour mit dem Bus. Unterwegs sahen wir wieder viele Gegensätze. Modernste Banken Glastürme stehen dort direkt neben alten Wellblechhütten.

Hongkong IslandDas Wort Wolkenkratzer konnte man am Sonntag wörtlich nehmen…

Hongkong IslandIm bekanntesten Tempel Hongkongs, dem Man Mo Temple haben wir ebenfalls Räucherstäbchen angezündet und unsere Wünsche bei den chinesischen Gottheiten platziert. Falls man keine Wünsche anbringen möchte, hat man in der Nähe des Victoria Parks auch die Möglichkeit, für 40 Hongkong Dollar (umgerechnet 4€) bei einer Art Hexe jemanden zu verfluchen. Aber keine Angst, wir blieben bei dem Wünschen :-).

Man Mo Tempel

Interessant waren die abertausende Frauen, welche auf der ganzen Insel verteilt in allen Pärken und überdachten Passagen herumsitzen und alles machen, was wir im Garten oder zu Hause tun würden. Zum Bespiel Kochen, Spielen, Quatschen etc…

Die letzte Nacht in Hongkong verbrachten wir im Hotel Intercontinental direkt an der Hafenpromenade mit Sicht auf Hongkong Island.

Typische Strasse in Hongkong

Nachtleben

Fazit:
Umgebung:
Lebendige Stadt mit vielen Gegensätzen. Die Skyline von Hongkong Island ist durch ihre Nähe zum Festland sehr beeindruckend.
Leute:
Auf Hongkong Island waren mehr englisch sprechende Personen zu finden als am Festland – alle die englisch sprechen, waren sehr hilfsbereit. Die Chinesen sind für uns Europäer sehr gewöhnungsbedürftig – bei Knigge würden sie durchfallen. Geräusche wie Grunzen, Schmatzen und schleimartiges „Husten“ gehört dazu. In der Nase bohren scheint normal zu sein.
Wetter:
Sehr wechselhaft und feucht zwischen 24-28 Grad war alles dabei.
Essen:
Einfach nur köstlich, preislich ist alles möglich…z.B.: Ente mit Reis für 6,20€ für 2 Personen

Autor: Sidi

4 Kommentare zu “Hongkong – Die Stadt der Gegensätze

  1. mama papa

    sieh ja richtig supi aus mutti möchte wissen ob man so einen chi-chi laden importieren kann
    was kostet eine echte LV tasche wünschen euch noch viel spass und viel freude

    1. sidileni Autor des Beitrags

      Ich glaube nicht, dass man solche „Läden“ exportieren kann, denn was kaufen denn sonst die Touris hier?
      Die kostet hier gleich viel wie Daheim 😉

  2. Pingback: Asienreise – Planung, Kosten, Route, Fazit | Reise- und Erlebnisblog von Sidi und Leni

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