Phuket – Songkran Festival

Für die Reise von Khao Lak nach Phuket Town haben wir uns für eine Backpaker Variante entschieden. Sammeltaxi für 350 Baht pro Person (7.50 Euro) für drei Stunden Fahrt im nicht wirklich klimatisierten Minibus mit 4 anderen Nasen. Ziel war die Altstadt von Phuket, wo wir im „The Memory at On On Hotel“ übernachtet haben. Das Hotel wurde neu renoviert und zeigt viele Antiquitäten. Es ist wirklich hübsch, leider sind die Wände dünn wie Seidenpapier. Hier bucht man die Geräusche der Zimmernachbarn mit ;-).
Phuket Town hat ca. 60’000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Insel Phuket. In die Stadt verirren sich hier nur wenige Touristen. Die meisten residieren irgendwo an den berühmten Stränden Pukets (z.B. am Patong Beach wo der Sextourismus zu Hause ist). Wir finden jedoch, dass Puket Town einiges zu bieten hat. In der Stadt findet man viele schöne thailändische und chinesische Tempel welche, wie erwähnt, nicht mit Touristen überlaufen sind.

Nach der Anreise wollten wir uns natürlich sofort einiges anschauen. Leider konnten wir uns hier keinen Roller mieten. Aufgrund der kommenden Feiertage, haben alle Vermieter geschlossen. So suchten wir uns eine andere Möglichkeit von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu gelangen. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es hier nur in der Theorie… Wir fanden nach kurzer Suche einen Taxifahrer, welcher uns für umgerechnet ca. 15 Euro den halben Tag quer durch die Stadt kutschiert und bei jedem Tempel brav auf uns gewartet hat.
Wat Koh Si-reDer Tempel Wat Koh Si-re befindet sich östlich etwas ausserhalb der Stadt auf einer Anhöhe. Darin ist ein riesiger schlafender Buddha zu sehen. Wir beide waren die einzigen Touristen weit und breit…
Wat Koh Si-re - Sleeping BuddhaDSC02896Wat Koh Si-re - Sleeping BuddhaDie Füsse des schlafenden Buddhas sind ca. 2 Meter hoch.
Der Tempel Wat Thep Khachonchit ist mitten in der Stadt, ebenfalls etwas erhöht zu finden. Auch hier waren wir wiedermal mit den Mönchen allein. Diese waren sehr freundlich und zeigten uns Ihren Tempel. Wir haben sogar kurze Blicke in ihre Privaträume ergattern können.
Wat Thep KhachonchitWat Thep KhachonchitWat Thep KhachonchitWat Thep KhachonchitAm Abend gingen wir dann zum Weekend Market. An dem nur Abends und am Wochenende stattfindende Markt, findet man einfach alles! Von A wie Armani Handtaschen (Same, Same – but Different) bis Z wie Zuckerrohrsaft. An einem „Insektenstand“ haben wir ein paar einheimische Snacks probiert. Für Leni gabs eine leckere, fette Made und für den Sidi einen deliziösen, knusprigen Grashüpfer. Geschmeckt haben die Insekten etwas nussig und knusprig :-). Wir haben uns bewusst für die kleineren Tierchen entschieden. Die grossen Kakerlaken überlassen wir dann doch lieber den Einheimischen. Der Verkäufer hatte mit uns einen riesen Spass. Normalerweise machen die Touris höchstens Fotos mit den Insekten, essen diese aber nicht.
Weekend MarketMarkt in PhuketMarkt in PhuketDer zweite Tag war der 13. April und somit der Neujahrstag in Thailand. Das hier „Songkran“ genannte Fest hat eine lange Tradition. Für die Thais ist der Songkran das Ende der Trockenzeit und man läutet den Beginn der Regenzeit ein. Am Abend vor dem 13. April unterziehen die Einheimischen ihre Wohnungen einem Frühjahrsputz. Am nächsten Morgen gehen sie dann in die Tempel (Wat’s) und legen dort Ihre Opfergaben nieder. Diese sind zum Wohlwollen der Götter. Um 12 Uhr Mittags begiessen sie dann die Buddhastatuen mit Wasser. Diese rituelle Waschung haben sich dahingehend entwickelt, dass sich alle gegenseitig mit Wasser übergiessen. Was hier noch ganz harmlos klingt, ist in Wirklichkeit die grösste Wasserschlacht der Welt! Wer am Songkran das Haus verlässt, kommt mit nahezu 100% iger Sicherheit nicht trocken wieder nach Hause!
Songkran - Phuket TownSongkran - Phuket TownSongkran - Phuket TownSongkran - Phuket TownSongkran - Phuket Town
Wasserschlacht macht hungrig! So machten wir uns auf, irgend ein Restaurant zu finden. In irgend einer nicht ganz so nassen Nebenstrasse fanden wir dann ein Lokal. Beim betreten wurden wir nahezu angestarrt und ausgelacht. Ein netter Mann hat uns dann auf Englisch freundlich darauf hingewiesen, dass wir uns nicht in einem Restaurant befinden… Danach wurde das Gelächter noch lauter und wir folgten dem Mann in ein richtiges Lokal nebenan. Wo wir uns da wirklich befanden, wissen wir bis heute nicht… jedenfalls hatte es dort Tische und Sitzmöglichkeiten wie in einem Restaurant. An beiden Orten war alles nur in Thai angeschrieben und Touris waren wiedermal keine zu sehen.
Am nächsten Morgen ging’s dann mit der Fähre auf die Insel Khao Lak.

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